Reformationstag und Halloween am 31. Oktober

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Reformationstag und Halloween am 31. Oktober

Der evangelische Feiertag Reformationstag wird jedes Jahr am 31. Oktober gefeiert. Anlass für den Feiertag ist die Reformation der Kirche durch Martin Luther.  Auch Halloween findet jedes Jahr am 31. Oktober statt. Was feiert die Mehrheit der Deutschen am 31. Oktober? Hier haben wir alle Infos zu diesem Feiertag

Wo wird der Reformationstag als Feiertag anerkannt?

Der Reformationstag ist ein gesetzlich festgelegter Feiertag in den Bundeländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Arbeitnehmer haben in diesen fünf Bundesländer im Jahr 2015 leider keinen zusätzlichen freien Tag, da der 31. Oktober auf einen Samstag fällt. In Baden-Württemberg ist am Reformationstag schulfrei für alle Schüler. In Chile und in Slowenien ist der Reformationstag ein landesweit gesetzlicher Feiertag. Alle anerkannten Feiertage 2015 in den Bundesländern, Österreich und der Schweiz finden sich auf unserer Feiertage-Spezialseite.

Reformationstag Bedeutung

Vor fast 500 Jahren wurde die Reformation der katholischen Kirche durch Martin Luther eingeleitet. Am 31.10. 1517 veröffentlichte er seine 95 Thesen im Wittenberger Thesenanschlag das erste mal. Martin Luther gilt als Vater der protestantischen/evangelischen Religion. Seine ursprüngliche Absicht war es allerdings nicht, die christliche Kirche zu spalten, sondern sie zu reformieren. Am Reformationstag wird deshalb seinen Ideen gedacht.

Sonderfeiertag im Jahr 2017

Am 31. Oktober 2017 jährt sich der Thesenanschlag von Martin Luther zum 500. Mal. Somit haben die Landtage der katholisch geprägten Bundesländer beschlossen, diesen Tag zum Sonderfeiertag in ganz Deutschland zu machen. Schüler und Arbeitnehmer in Deutschland haben somit an diesem Tag frei, ganz unabhängig von ihrer Konfession.

Halloween Ursprung und Herkunft

Ursprünglich wurde Halloween auf den britischen Inseln, und dort vor allem in Irland, am Tag vor Allerheiligen gefeiert. An Allerheiligen wird in der katholischen Kirchen den Verstorbenen gedacht, deshalb auch der Bezug des Helloweens zum Totenreich.  Durch irische Auswanderer verbreitete sich der Brauch des Halloweens im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten. Damit verbunden war bereits damals der Brauch zum Halloweenfest Kürbisse aufzustellen. In USA wurde das Aufstellen von Kürbissen landesweit zum Brauchtum. Um böse Geister abschrecken zu können, wurden Fratzen in die Kürbisse geschnitzt. In den 90er Jahren verbreitet sich der Halloween Brauch mit den Kürbissen auch in Europa, Asien und anderen Regionen. Am 31. Oktober verkleiden sich die Kinder und ziehen von Haus zu Haus. Nach einem Spruch wie “Süßes oder Saures” werden den Kindern Süßigkeiten verteilt, an sonsten werden Streiche gespielt. In machen Gegenden arten die Streiche der Kidner und Jugendliche allerdings aus in Vandalismus, Häuserschmierereien und Eierwürfe. Ebenso beklagen die Kirchen, dass durch Halloween der Sinn vom Reformationstag und Allerheiligen verloren geht. 


Kommentare (4)


Anonym
01.11.2014 - 15:40
Halloween ist "out" Die wenigsten wissen um den wahren Ursprung von HALLOWEEN, sonst würden wir diesen Brauch nicht immer größerem Maße feiern. Für diejenigen, die H. einst betraf, gab es nichts zu lachen. die damaligen Prieser (Druiden) verbrannten an diesem Tag ein Opfer, um sich vor den Seelen der Verstorbenen zu schützen. Das Opfer, meist ein Kind, wurde in einen Weidenkorb gesperrt und lebendig verbrannt. Dieses Kindsopfer wurde mittels einer Steckrübe oder eines Kürbis gefordert, den mn vor das Haus der Familie stellte. Weigerte sich die Familie, ihr jüngstes Kind zu geben, wurde ihre Tür mit Blut beschmiert, ws einem Todesurteil für die Familie gleich kam.Daran sollten wir denken, wenn wir unsere Kinder als vermummte Gestalten auf Halloweentour schicken. Für unsere Familie ist Halloween "out" und nicht "in". Zeitungsbericht v. Nov 2004 Migroszeitung -Leserzuschrift Irische Auswanderer brachten den Halloweenbrauch nch Amerikawo er heute noch am 31.Oktober, der Nacht vor Allerheiligen (hallow eng. für heilig und eve für Vorabend) gefeiert wird.Dabei ziehen die Kinder wie einst die Duiden, von Haus zu Haus und fordern ein Opfer(treat). Werden ihnen keine Süßigkeiten angeboten, spielen sie dem Hausbesitzer einen Streich(trick), nihts ahnend, dass das ursprüngliche "trick" or "treat" der Driuden Tod und Verderben brachten und Götzendienst in reinster Form war(Totengott Samhain).Können sie mit einem dämonischen Fest Gott verherrlichen?Auch wenn sie jetzt möglicherweise antworten. Ich glaube nicht, dass er überhaupt existiert. Warum sollte ich ihn dann verherrlichenDie Bibe sagt, dass Gott am Anfang Himmel ud Erde geemacht hat(1.Mose, 1,1) Sie sagt auch:"nur der Tor spricht in seinem Herzen:"Es ist kein Gott!"(Psalm14,1) Gott ist da - definitiv! Auszüge Happy Halloween ? Missionswerk Werner Heuckelbach 51700 Bergneustadt

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Anonym
01.11.2014 - 21:28
Beim Reformationstag wie bei Christi Himmelfahrt und Pfingsten, aber auch beim Buß- und Bettag sind sich die West- und Ostdeutschen einig: Mehrheitlich nehmen sie diese religiösen Festtage als "arbeitsfreie Tage" wahr, sonst nichts. Besonders deutlich fällt das Votum in Ostdeutschland aus. Hier ist für 76 Prozent der Befragten der Reformationstag ein Tag, um mal auszuspannen, mehr nicht. Wieso ist überhaupt der 31. Oktober der Tag der Reformation? Man kann in Wikipedia nachlesen, dass das Datum des Anschlags der Luther-Thesen im Jahre 1517 und die Tatsache an sich historisch nicht erwiesen sind. Auch hier ist es eine Legende, die zu einem so genannten heiligen Tag geführt hat. Dies ist ebenso für Fronleichnam und sogar für den Tag und den Ort der Geburt des Propheten Jesu der Fall. Sogar dieser Geburtstag ist unter den einzelnen christlichen Kirchen umstritten. Der Reformationstag wurde von dem weltlichen Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen 1667 hoheitlich auf den 31. Oktober festgesetzt, welcher sich mit den Jahren in den deutschen Landen durchsetzte, nachdem er vorher auch an anderen Daten begangen worden war. Die Welt verändert sich und das ist gut so. Die Menschen in Europa werden immer aufgeklärter und kritischer, und das bereits in jungen Jahren. Wenn sie sich für ein Fest wie Halloween entscheiden, weil ihnen die damit verbundenen Rituale gefallen, ist das ihr gutes Recht. Wenn die Religionen ihnen trotz einer Church night mit Party, DJ-Musik usw. inhaltlich nicht mehr viel zu bieten haben und die Rituale ihnen nichts mehr bedeuten, haben sie das Recht, sich eigene Feste und Bräuche auszusuchen, statt sich welche von irgendeiner Obrigkeit überstülpen zu lassen. Wenn vom Einzelhandel daraus ein kommerzieller Nutzen gezogen wird, so passt dies in unsere übertriebene Konsumgesellschaft. Die Kirchen haben aus ihren Festen durch den umgehenden Klingelbeutel und ihre einzigartige Vormachtstellung mit der Kirchensteuer auch über Jahrhunderte ihren finanziellen Nutzen gezogen. Im Artikel meint Herr Schweizer, dass das Martinssingen am 11. November ein viel charmanterer Brauch sei. Dieser so genannte heilige Martin war nicht nur derjenige, der als reicher römischer Heerführer aus christlicher Gesinnung seinen Mantel mit einem frierenden Menschen geteilt hat. Er war auch der Besitzer von 20.000 Sklaven. Sein Empathie-Gen, das Lebewesen eigen ist wie auch unseren Vorfahren von vor Millionen Jahren, wird ihn mal kurz dazu verleitet haben. Wird diese Seite im Leben des Martin den feiernden Kindern und Eltern an dem Feiertag auch gesagt oder wieder als dunkle Seite der Religion oder Kirche verschwiegen, wie das zu 80% mit biblischen Geschichten oder Heiligenlegenden passiert? Die Kirchen sollten endlich einsehen, dass das orientalische Märchen aus der Nomadenzeit dem gesunden Menschenverstand junger, aufgeklärter Menschen nicht mehr viel zu bieten hat. Mit dieser Entwicklung sollten sich die Kirchen endlich abfinden und ihre Missionierungsanstrengungen von der Taufe bis zur Bahre unter Einsatz von Steuergeldern unterlassen. Der Medienpfarrer Schweizer wird wissen, wieso die Medien am Reformationstag ohne Rücksicht auf Nicht- oder Andersgläubige von Missionierungs-Marketingmaßnahmen beherrscht sind. Allein die Übertragung eines Fernseh-Gottesdienstes kostet den Steuerzahler, ob gläubig oder nicht, 100.000 €. Hinzu kommen die Vorlaufkosten und Nachlaufkosten für den Aufbau und Transport der technischen Einrichtung, die noch mal so viel kosten. Die ungesetzliche Nicht-Erstattung dieser Kosten von den Kirchen an den TV-Sender wird vom staatlichen Rechnungshof nicht einmal gerügt, geschweige denn eingeklagt.

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Anonym
31.10.2014 - 13:55
Schade !! Ein Quiz sollte schon richtige Antworten erhalten: Frage 2 Antworten total uneindeutig und in ihrer Bedeutung mnicht dem Wort Evangelium entsprechend. Frage nach dem Thesenanschlag: Wie hat es Martin Luther geschafftca 80 Jahre vor seiner Geburt die Thesen anzuschlagen? Ein wunder! Gruß Norbert

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Admin
23.09.2015 - 13:17
Danke, ist korrigiert.

Anonym
01.11.2014 - 11:52
Ihre Antwort im Wissenstest zum Reformationstag zur Frage nach dem Jahr des Thesenanschlags durch M. Luther ist falsch. Martin Luther veröffentlichte seine Thesen im Jahr 1517 in Wittenberg.

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Admin
23.09.2015 - 13:18
Ist korrigiert.

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